Historische Stadt Zabid muss Weltkulturerbe bleiben!
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Am 16. Mai 2012 stellte das jemenitische Kulturministerium den Konservierungs- und Entwicklungsplan für die historische Stadt Zabid vor. Die Erarbeitung des Plans wurde von dem GIZ-Vorhaben zur wirtschaftlichen Entwicklung historischer Städte im Jemen unterstützt.
Die historische Stadt Zabid ist seit dem Jahr 1993 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt, droht aber diesen Status zu verlieren, da mittlerweile ein Großteil der historischen Lehmhäuser durch moderne Betonbauten ersetzt wurde. Es fehlte bislang an einer umfassenden Strategie zum Erhalt des Kulturerbes. Der erste Schritt zu einer solchen Strategie ist mit dem nun veröffentlichten Konservierungs- und Enwicklungsplan gemacht.
Ziel des deutschen Vorhabens zum Erhalt historischer Städte ist es, die Bürgerinnen und Bürger so eng wie möglich in die Maßnahmen einzubinden. „Der Erhalt kulturellen Erbes kann nur dann erfolgreich sein, wenn er die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung miteinbezieht“, betonte Botschafter Green bei der Vorstellung des Konservierungs- und Entwicklungsplan. Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist es, zu einer nachhaltige Stadtentwicklung beizutragen, die kulturelle, wirtschaftliche und soziale Aspekte verknüpft.
Das GIZ-Projekt zum Erhalt historischer Städte begann im Juni 2007 und endet nach bisheriger Planung im Juli 2012 (Gesamtvolumen: 7,2 Mio. EUR). Das laufende Projekt wurde teilweise vom Social Fund for Development ko-finanziert. Ergänzende Informationen zu dem Projekt finden sich hier: http://www.giz.de/themen/de/33530.htm
Ausführliche Informationen zum Weltkulturerbe-Status von Zabid:
http://whc.unesco.org/en/list/611 (Englisch)